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Die unterschiedlichen Analyseverfahren, die auf den folgenden Seiten näher erklärt werden, geben Aufschluss über spezielle Methoden zur Trennung von Stoffgemischen. Diese Verfahren werden in der Chemie, Biochemie, der Lebensmittelchemie und der Umweltchemie sowie in anderen Bereichen angewandt. Der Oberbegriff für diese verschiedenen Trennverfahren ist die Chromatografie.

Analyseverfahren - Definition

Die Chromatografie wird in der Chemie als Analyse Verfahren verwendet und kennzeichnet eine Methode, die unterschiedliche Substanzen bzw. Stoffgemische im Verlauf zweier Phasen in einzelne Bestandteile trennen kann. Die beiden Phasen, die den Prozess der Trennung bewirken, werden stationäre und mobile Phase genannt.

Die HPLC-Methode

Ein spezielles Analyse Verfahren ist die Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC), die in der Chemie zur Trennung und genaueren Bestimmung von Substanzen dient. Die zu analysierende Substanz wird mit Zugabe eines Laufmittels durch eine Trennsäule gepumpt. Hierbei steht das Laufmittel für die mobile Phase und wird auch als Elutionsmittel bezeichnet, während die Trennsäule die stationäre Phase kennzeichnet. Bei der Hochleistungsflüssigkeitschromatografie (HPLC) werden zwei Methoden unterschieden, die Normalphase (NP) und die Umkehrphase (RP).

Weitere Arten an Analyseverfahren

Es werden eine Reihe von weiteren Analyse Verfahren in der Chemie und Biologie angewandt, die hier in Kurzform vorgestellt und auf den nächsten Seiten detaillierter beschrieben werden. Eine andere Methode zur chromatografischen Trennung von Stoffen ist die Ionenaustauschchromatografie. Mit ihr werden Substanzen nachgewiesen und in ihrer Konzentration bestimmt. Ähnlich wie bei der Hochleistungsflüssigkeitschromatografie werden Probengemische durch eine Trennsäule gepumpt. Die Stoffgemische, welche die Trennsäule passieren, werden als mobile Phase bezeichnet. Sie bestehen meist aus einer Analysensubstanz und dem Eluenten (=mobile Phase). Dabei soll der Eluent die an der stationären Phase gebundenen Ionen wieder lösen, damit sie nachweisbar werden. 

Die Dünnschichtchromatografie ist ein physikalisch-chemisches Trennverfahren, das vorallem in chemischen Labors zur Anwendung kommt. Als einfaches und zugleich schnelles und effizientes Analyse Verfahren dient es ebenfalls der Analysierung von Proben auf Grundlage von sogenannten Wanderungsprozessen in Lösungen. Diese Art der Chromatografie wird demzufolge als ein beschleunigtes Verfahren zur Bestimmung von Reinheit und Identität von Substanzen angewandt. Zu untersuchende Proben sind Medikamente, Reaktionsmischungen und andere chemische Verbindungen.

Eine andere physikalische Trennmethode ist die Flüssigchromatografie. Für die mobile Phase wird bei diesem Analyse Verfahren eine Flüssigkeit verwendet, während für die stationäre Phase eine Flüssigkeit oder ein Feststoff gewählt werden kann. Die Papierchromatografie trennt kleine Substanzmengen, indem ein Filtrierpapier die stationäre Phase und das Lösungsmittel die mobile Phase kennzeichnet. Man unterscheidet zwischen der eindimensionalen und zweidimensionalen Papierchromatografie. Dieses Verfahren eignet sich aufgrund der einfachen und gefahrlosen Anwendung besonders gut im Chemieunterricht mit Schülern. 

Die Säulenchromatografie analysiert auf Grundlage des Adsorptionsverfahrens. Vorallem organische Stoffgemische lassen sich mit dieser Methode optimal in ihre Einzelbestandteile trennen. Ein ähnliches Verfahren der HPLC-Methode ist die Gel-Permeations-Chromatografie. Bei diesem Verfahren werden die Moleküle ausschließlich aufgrund ihrer Größe getrennt.

Weitere Analyseverfahren sind:

 

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